
Samstag, 3. Oktober 2026, 17.00 Uhr
Kollegium Gambach, Freiburg
Vitaly
Pisarenko
Nach dem Gewinn des 8. Internationalen Liszt-Wettbewerbs in Utrecht erhielt Vitaly Pisarenko weltweit musikalische Anerkennung für sein ausgesprochen sanftes Spiel und seine packende Ausdrucksweise.
CHF 60 (I) ∙ CHF 50 (II)
CHF 25 (Junior 17-25) ∙ CHF 10 (Kids 5-16)
1 Getränk
inklusive
Vitaly Pisarenko
Vitaly Pisarenko vereint klangliche Sensibilität mit stupender Virtuosität und einer Ausdruckskraft von grosser Intensität. Sein Spiel zeichnet sich durch einen aussergewöhnlich weichen, singenden Anschlag aus, der selbst in weit gespannten Steigerungen Klarheit, Leuchtkraft und klangliche Noblesse bewahrt. Seine Technik entfaltet sich als organischer Bestandteil einer tief durchdrungenen musikalischen Gestaltung.
Internationale Aufmerksamkeit erlangte er mit dem Gewinn des Ersten Preises beim 8. Internationalen Franz-Liszt-Wettbewerb in Utrecht. Die Presse schrieb damals, er spiele „wie der junge Franz Liszt“, und zog Vergleiche mit legendären Pianisten wie Shura Cherkassky und Jorge Bolet. Seine internationale Stellung festigte er 2015 mit dem Dritten Preis beim renommierten Leeds International Piano Competition.
Kritiker würdigen besonders seine Fähigkeit, gross angelegte Spannungsbögen zu formen und dramatische Entwicklungen mit Präzision und innerer Logik aufzubauen. Dabei verbindet er lyrische Innigkeit mit struktureller Klarheit und einer dramaturgischen Gestaltungskraft, die seine Programme als in sich geschlossene Erzählungen erscheinen lässt. Sein interpretatorischer Ansatz ist geprägt von analytischer Durchdringung und zugleich von poetischer Freiheit.
Vitaly Pisarenko ist in bedeutenden Konzertsälen weltweit zu Gast, darunter die Wigmore Hall in London, der Wiener Musikverein, Bozar in Brüssel, die Moscow Philharmonic Hall, das National Centre for the Performing Arts in Peking, die Shanghai Concert Hall, das Mozarteum Salzburg, deSingel in Antwerpen, die Salle Cortot in Paris, der Palast der Künste in Budapest sowie das Teatro Colón in Buenos Aires.
Als Solist arbeitete er unter anderem mit dem Netherlands Radio Philharmonic Orchestra, dem National Philharmonic Orchestra Warsaw, dem Moscow Philharmonic Orchestra, dem Johannesburg Philharmonic Orchestra, den London Mozart Players, dem Noord Nederlands Orkest, dem Brno Philharmonic Orchestra, dem KBS Symphony Orchestra und Het Gelders Orkest zusammen.
Für seine künstlerische Entwicklung erhielt er 2018 den „Revelation Award“ der Association of Music Critics of Argentina.
Vitaly Pisarenko wurde 1987 in Kiew geboren und trat bereits im Alter von sechs Jahren erstmals öffentlich auf. Nach seiner Ausbildung in Kiew und Charkiw studierte er am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium bei Yuri Slesarev, einem Schüler Samuel Feinbergs. Weitere Studien führten ihn an das Codarts Konservatorium in Rotterdam sowie an das Royal College of Music in London, wo er sein Artist Diploma bei Dmitri Alexeev erwarb.
Seit 2020 unterrichtet Vitaly Pisarenko an der Purcell School of Music und wurde 2021 zum Assistant Professor am Royal College of Music in London ernannt.


Samstag, 3. Oktober 2026, 17.00 Uhr
Kollegium Gambach, Freiburg
Programm:
Frédéric Chopin (1810-1849)
Polonaise fis-Moll op. 44
Muzio Clementi (1752-1832)
Sonate fis-Moll
Franz Schubert (1797-1828)
Sonate fis-Moll (unvollendet)
Maurice Ravel (1875-1937)
Sonatine
Sergei Rachmaninov (1873-1943)
Prelude op. 23 Nr. 1
Sonate Nr. 1 fis-Moll op. 11
Uladzislau Khandohi
SA 7. Februar 2026,
17.00 Uhr
Aksinya Potemkina
SO 8. Februar 2026,
17.00 Uhr
Aksinya Potemkina fasziniert mit ihrer immensen Virtuosität, eindrucksvollen emotionalen
Tiefe und beispiellosen technischen Perfektion.
"Aksinyas Spiel war schlichtweg atemberaubend! Es war so mühelos, so elegant..."
Boris Berezovsky
Veranstaltungsort
Aula, Kollegium Gambach, Freiburg
Kollegium Gambach (Gebäude D),
Av. Louis-Weck-Reynold 9, 1700 Fribourg
Schweiz
Das Kollegium Gambach entstand aus der ehemaligen « Ecole Supérieure pour jeunes filles », die im Jahr 1905 von der Kongretation der Ursu-linenschwestern gegründet wurde. Zwischen 2009 und 2012 wurden drei neue Schulbauten (B, C, D) errichtet. Das Hauptgebäude (A) wurde vollständig renoviert. Im September 2014 wurde das neue Kollegium Gambach eingeweiht.



