
Sonntag, 8. März 2026, 17.00 Uhr
Kollegium Gambach, Freiburg
Alexander
Romanovsky
Alexander Romanovsky, von Carlo Maria Giulini als «ausserordentlich begabt» beschrieben, ist ein fesselnder, individueller und feinsinniger Interpret mit einer absolut einnehmenden «Stimme».
CHF 60 (I) ∙ CHF 50 (II)
CHF 25 (Junior 17-25) ∙ CHF 10 (Kids 5-16)
1 Getränk
inkl.
© Daniil Rabovsky
Alexander Romanovsky
Alexander Romanovsky fasziniert mit einer künstlerischen Präsenz von unmittelbarer Intensität. Sein Spiel verbindet elektrisierende Virtuosität mit farbenreicher Klangfantasie und einer Ausdruckskraft, die den Raum vom ersten Moment an mit Spannung erfüllt. Technische Souveränität, emotionale Tiefe und interpretatorische Klarheit verschmelzen zu einem Erlebnis von eindrucksvoller Dichte und unmittelbarer Nähe. Die New York Times bringt es auf den Punkt: „Alexander Romanovsky ist aussergewöhnlich! Er ist nicht nur ein ausgezeichneter Techniker mit einem Gespür für Farbe und Fantasie, sondern auch ein sensibler Musiker und ein glänzender Interpret.“
Verwurzelt in der grossen russischen Klaviertradition, führt Romanovskys künstlerische Linie über seinen Lehrer Leonid Margarius zurück in eine eindrucksvolle musikalische Genealogie: über Regina Horowitz und Felix Blumenfeld zu Anton Rubinstein und Franz Liszt, weiter über Theodor Leschetizky zu Carl Czerny und Ludwig van Beethoven. In dieser Tradition verbinden sich klangliche Kultur, pianistische Souveränität und geistige Durchdringung – und werden bei Romanovsky zu einer zutiefst persönlichen Handschrift, die ebenso packend wie stilistisch klar ist.
In der Ukraine am Ende der Sowjetära geboren, erhielt Alexander Romanovsky seine erste musikalische Ausbildung an der Kunstschule in Charkiw. Mit dreizehn Jahren übersiedelte er mit seiner Familie nach Italien, um an der Internationalen Klavierakademie in Imola bei Leonid Margarius zu studieren. Der Gewinn des Ersten Preises beim renommierten Busoni-Wettbewerb im Alter von siebzehn Jahren markierte den Beginn einer internationalen Karriere, die ihn seither auf die grossen Bühnen Europas, Asiens sowie Nord- und Südamerikas geführt hat.
Alexander Romanovsky konzertiert regelmässig mit führenden Orchestern wie dem New York Philharmonic, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Royal Philharmonic Orchestra, dem English Chamber Orchestra, dem Orchester des Mariinsky-Theaters, dem Orchestra dell’Accademia di Santa Cecilia, der Filarmonica della Scala und dem NHK Symphony Orchestra Tokyo. Er arbeitet mit Dirigenten von internationalem Rang zusammen, darunter Sir Antonio Pappano, Gianandrea Noseda, Myung-Whun Chung, James Conlon, Alan Gilbert, Vladimir Spivakov, Valery Gergiev, Mikhail Pletnev und Yury Simonov.
Zu den Höhepunkten der letzten Jahre zählen Rachmaninows drittes Klavierkonzert mit der Filarmonica della Scala unter Myung-Whun Chung, sein Debüt in der Londoner Royal Albert Hall mit Beethovens fünftem Klavierkonzert sowie Aufführungen sämtlicher Rachmaninow- und Beethoven-Konzerte in grossen Zyklusprojekten. Recitals führten ihn unter anderem in die Fondation Louis Vuitton in Paris, zu den International Piano Series in Freiburg und Bern sowie in die Moskauer Philharmonie.
Mit seinem Projekt Piano B initiierte Romanovsky im Sommer 2021 eine aussergewöhnliche Open-Air-Tournee durch über vierzig Städte Italiens und brachte nach den pandemiebedingten Einschränkungen die Musik Chopins und Rachmaninows wieder unmittelbar zu den Menschen.
Seine Diskografie umfasst unter anderem die Gesamtaufnahme der Rachmaninow-Klavierkonzerte mit dem Russian National Philharmonic Orchestra unter Vladimir Spivakov (2020) sowie zahlreiche Einspielungen bei DECCA und Warner mit Werken von Beethoven, Schumann, Brahms, Chopin, Skrjabin, Glasunow und Rachmaninow.
Neben seiner Konzerttätigkeit engagiert sich Alexander Romanovsky intensiv für die Förderung junger Musikerinnen und Musiker. Nach seiner Professur am Royal College of Music in London unterrichtet er heute am Konservatorium in Pavia. Seit 2014 ist er zudem Künstlerischer Leiter des Internationalen Vladimir-Krainev-Wettbewerbs in Moskau.
Sonntag, 8. März 2026, 17.00 Uhr
Kollegium Gambach, Freiburg
Programm:
Franz Liszt (1811-1886)
Douze Études d'exécution transcendante S 139
(Konzert ohne Pause)


Uladzislau Khandohi
SA 7. Februar 2026,
17.00 Uhr
Aksinya Potemkina
SO 8. Februar 2026,
17.00 Uhr
Aksinya Potemkina fasziniert mit ihrer immensen Virtuosität, eindrucksvollen emotionalen
Tiefe und beispiellosen technischen Perfektion.
"Aksinyas Spiel war schlichtweg atemberaubend! Es war so mühelos, so elegant..."
Boris Berezovsky
Veranstaltungsort
Aula, Kollegium Gambach, Freiburg
Kollegium Gambach (Gebäude D),
Av. Louis-Weck-Reynold 9, 1700 Fribourg
Schweiz
Das Kollegium Gambach entstand aus der ehemaligen « Ecole Supérieure pour jeunes filles », die im Jahr 1905 von der Kongretation der Ursu-linenschwestern gegründet wurde. Zwischen 2009 und 2012 wurden drei neue Schulbauten (B, C, D) errichtet. Das Hauptgebäude (A) wurde vollständig renoviert. Im September 2014 wurde das neue Kollegium Gambach eingeweiht.



